DIESES MÄDCHEN
(Text & Musik Greg Brown, dtsch. Text Andreas Lukas)
Die kälteste Nacht dieses Winters,
ich hab den Abschied kaum verdaut,
ich steh im Zentrum des Geschehens,
was ich soll weiß ich nicht genau.
Ich träume von den Bergen wo die Sterne klarer sind,
Wolken ziehen von Norden auf, Moll - Akkorde singt der Wind.
Rastlos bin ich längst nicht mehr, steh mehr da wie ein alter Baum, und ich suche nach diesem Mädchen,
sie war heut Nacht in meinem Traum,
hmm, in meinem Traum.
Ich kann es kaum glauben was dein Mund,
deine Hand mit mir gemacht;
die ganze Welt kann es sehen, so alltäglich und so nackt.
Und ich wird sie nie vergessen, diese eine Regennacht,
wir kamen mit dem Donner, schwere Wolken, wir, ganz nass.
Wem hast du dich nachher zugewandt?
Ich konnt die Zeichen schon verstehen,
und ich suche nach diesem Mädchen,
hab sie dann auch wo gesehen,
hmm, hab sie gesehen.
Hätt ich sie dort gefunden,
sie hätt den Zeitpunkt kaum geschätzt.
Ich brauch nicht viel zum Leben, Platz,
gute Freunde sind unersetzt.
Sie kam um mich zu sehen, ein paar Stunden dann und wann,
sogar die längste Liebe dauert oft nicht wirklich lang.
Ja, sie stand in meiner Türe und verglich so nebenbei
das Leben mit reifen Melonen,
es sei eine süße Schlamperei,
so eine süße Schlamperei.
Der Mörder der hier nebenan wohnt wirkt völlig normal.
All das zu glauben was sie uns erzählen wär fatal.
Ich hörte eine Weile zu als jemand zu mir sprach,
er sprach zu meinem Schmerz von Herzen,
nickte mich lächelnd an.
Was ist schon wirklich wichtig
außer jemand der versteht?
Und ich suche nach diesem Mädchen,
auch wenn mir die Luft ausgeht,
hmm, die Luft ausgeht.
Der Frühling kommt bestimmt,
er wird sein Bestes tun, er muss!
So stark und so gefährlich wie ein Löwe, wie ein Kuss.
Ich denk an meine Kinder wenn ich Kinderlachen seh
und bete um den Weg so große Gnade zu verstehen.
Doch heut Nacht ist es schrecklich kalt,
dieser Sturm raubt mir die Sicht.
Und ich suche nach diesem Mädchen,
ja, ich suche, find sie nicht,
hmm, ich find sie nicht.